Kreatinin – schon mal gehört?
Kreatinin entsteht beim Abbau von Kreatin. Dieses ist an der gesamten Muskelarbeit beteiligt. Zieht sich ein Muskel zusammen, so spielt Kreatin dabei ein tragende Rolle. Vom Kreatintin werden fast 95 Prozent über die Niere ausgeschieden, so dass man mittels diesen ” Stoffes ” sehr gut die Leistung der Nieren beurteilen kann. Doch nicht jeder hat gleichviel Kreatinin
/ Kreatinin im Körper – je nach Muskelmasse hat man entweder mehr oder weniger. Männer haben meist höhere Werte als Frauen.
Der Kreatininwert im Blut gibt Auskunft darüber, wie viel Kreatinin die Niere filtern kann – diesen Prozess nennt man auch glomeruläre Filtration. Bestimmte Nahrungsmittel wie Fleisch sowie verschiedene Arzneimittel, wie zum Beispiel ACE-Hemmer oder auch Salicylate oder Steroide können das Ergebnis allerdings verfälschen. Aus einer speziellen Berechnung von Urin-Kreatininwerten sowie der Kreatininwerte des Blutes kann man also bestimmen, wie gut die Nieren arbeiten.
Die ungefähre Werte des Kreatininspiegels sollten bei Frauen zwischen 0,55 – 0,92 mg/dl und bei Männern bei 0,65 – 1,05 mg/dl liegen.

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