Besonders Sportler kennen das Problem: Krämpfe in den Waden oder der Rückenmuskulatur können die Lust an sportlichen Betätigungen negativ beeinflussen.
Doch was ist Magnesium und warum braucht der menschliche Organismus es überhaupt? Können körperliche oder auch nervliche Beschwerden durch Magnesium gelindert werden?
Magnesium, das in der Chemie unter Mg bekannt ist, ist für den Körper ein unentbehrlicher Stoff. Da es vom menschlichen Organismus nicht selbst gebildet werden kann, ist eine ausreichende Zufuhr durch magnesiumhaltige Lebensmittel oder auch durch Tabletten/Kapseln/Granulat eine wichtige Grundlage, um einem Mangel an Magnesium vorzubeugen.
Magnesium ist im Körper mit nur 20 g vertreten; in den Körperzellen nur zu 1-2 Prozent und im menschlichen Skelett zu ca. 50 – 60 Prozent vorhanden. In den Muskeln liegt Magnesium zu ungefähr 25 – 30 Prozent vor.
Die Funktion sehr vieler Enzymen hängt von einem guten Magnesiumspiegel ab, außerdem ist es wesentlich an der neuromuskulären Reizübertragung beteiligt. So kann ein Mangel des Minerals zu verschiedenen Erkrankungen wie zum Beispiel starke Kopfschmerzen / Migräne, Unruhe und Nervosität, Konzentrationsstörungen und unregelmäßigem Herzschlag führen. Auch Krämpfe in der Muskulatur treten fast immer bei einem Magnesiummangel auf.
Sogar depressive Verstimmungen können durch eine zu geringe Zufuhr von Magnesium entstehen.
Ein Mangel des essentiellen Minerals kann einerseits durch eine schlechte Ernährung und somit einem zu geringen Magnesiumanteil entstehen. Hier hilft nur, die Ernährung zu verbessern, indem man magnesiumreiche Lebensmittel konsumiert. So ist Mg zum Beispiel reichlich in Vollkornprodukten, Innereien, Bananen, Mandeln sowie in Kartoffeln, Sojaprodukten und Spinat vorhanden.
Andererseits kann der Mangel durch einen zu hohen Verlust entstehen. Hier sind unter anderem starkes Schwitzen, sportliche Betätigung, Diabetes mellitus, Schwangerschaften oder auch verschiedene Darmerkrankungen sowie ein häufiger Genuss von alkoholischen Getränken für einen Magnesiummangel verantwortlich.
Ebenso kann die Einnahme verschiedener Medikamente wie zum Beispiel Diuretika oder auch Mittel zur Verringerung der Magensäure für eine negative Magnesiumbilanz verantwortlich sein.
Ein erwachsener Mensch sollte täglich zwischen 300 und 350 mg Magnesium zu sich nehmen. Am besten werden vom Körper die organischen Verbindungen aufgenommen ( Magnesiumcitrat, Magnesiumaspartat, Magnesiumorotat sowie Magnesiumgluconat).
Fazit: Jeder sollte auf eine ausreichende Magnesiumaufnahme achten – egal ob Hochleistungssportler oder Diabetiker: Magnesium schützt vor Krämpfen in der Muskulatur, es mindert die Anzahl der Migräneanfälle und sorgt -ganz allgemein – für ” entspanntere Menschen “.