Macht ist Wissen!

Gesundheitsfragen? Hier bekommen Sie die Antworten!

Erste Hilfe bei Verätzungen mit Säuren

Wie wirken Säuren auf das Gewebe?

Wirkt eine Säure auf die Haut ein, so entsteht meist eine oberflächliche Verletzung. Dies hat zur Folge, dass das betroffene Gewebe durch die Schädigung der Proteine ( Denaturierung )  abstirbt.

Was kann ich als ” Erste Hilfe ” tun?

Bei Verätzungen der Haut:
Entfernen Sie sofort die Säure von der Kleidung oder der Haut, danach unverzüglich die betroffenen Hautpartien mit sehr viel klarem Wasser abspülen.
Hilfreich ist auch eine sterile Kompresse oder ein steriler Verband, der auf die Wunde aufgelegt werden kann!
Ein Arztbesuch ist unumgänglich – je nach Größe und Schmerzintensität sollte sofort ein Krankenhaus aufgesucht werden.

Wichtig: Der/die Helfer sollten auf jeden Fall darauf achten, dass die Säure nicht auch noch mit der eigenen Haut in Berührung kommt ( Selbstschutz!!)

Bei Verätzungen der Speiseröhre:
Hier sollte sofort möglichst viel klares Wasser ohne Kohlensäure getrunken werden, um die Säure zu verdünnen! Keinesfalls ist ein Erbrechen herbeizuführen, da die Säure dann noch einmal die Speiseröhre passieren muss!
Rufen Sie sofort den Notarzt!

  • Share/Bookmark

Schlechte Zähne gefährden die Lunge

Wenn die Zähne schlecht gepflegt werden und sich im Mund besonders viele Keime, Bakterien und Pilze tummeln, so können diese möglichen Krankheitserreger auf die Lunge übergehen und dort gefährliche Entzündungen auslösen.
Wer also zu Parodontitis neigt, sollte auf eine gute und ausreichende Zahnpflege achten, da es sonst vermehrt zu Erkrankungen der Lunge ( wie z.B. Lungenentzündung ) kommen kann.

  • Share/Bookmark

Erhöhtes Osteoporoserisiko durch Depressionen?

Depressive Menschen leiden schneller unter Osteoporose, da durch eine Depression oder teilweise auch schon durch eine depressive Verstimmung vermehrt Cortisol ausgeschüttet werden kann –
Cortisol ist im Körper unter anderem für den Knochenabbau verantwortlich.

  • Share/Bookmark

Wasserlösliche Vitamine – sind sie wichtig für den Körper?

Vitamin B 1:

Vitamin B 1 spielt besonders im Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle – aber auch der Kohlenhydratstoffwechsel benötigt das B-Vitamin.
Vitamin B 1 ist enthalten in diversen Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten sowie in Fisch und Fleisch.

Vitamin B 2:

Vitamin B 2 spielt ebenfalls eine Rolle im Energiestoffwechsel sowie im Stoffwechsel der Proteine.
Zu finden ist das Vitamin in Fisch, Fleisch, in Eiern sowie in der Milch. Auch Müsli und Vollkornbrot ist reichhaltig an Vitamin B 2.

Vitamin B 6:

Vitamin B 6 ist wichtig für die Bildung von Blut. Aber auch der Aminosäurestoffwechsel profitiert von den Vitaminen – wer gerne Hühnerfleisch sowie Schweinefleischprodukte zu sich nimmt, sollte allerdings keinen Mangel von Vitamin B 6 haben.
Aber auch die Vegetarier, die viel Vollkorn essen, sollten keinen Mangel aufweisen.

Vitamin B 12:

Vitamin B 12 ist hauptsächlich für die Bildung von Blut verantwortlich und kommt fast nur in tierischen Produkten vor, so dass Vegetarier hier auf jeden Fall auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen sollten.

Folsäure:

Folsäure spielt vor allem in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Jede Frau, die schwanger werden möchte, sollte auf jeden Fall Folsäure zusätzlich einnehmen.
Ein Mangel kann zu dem gefürchteten ” offenen Rücken ” sowie auch Hasenscharten führen.
Das Vitamin ist stark an der Zellteilung beteiligt.

Vitamin C:

Vitamin C ist bekannt als Radikalfänger, es beschleunigt die Heilung von Wunden und stärkt das Bindegewebe.
Das Vitamin ist enthalten in allen Obstsorten und Salaten.

  • Share/Bookmark

Fettlösliche Vitamine – für was braucht der Körper sie ?

Vitamin A:

ß-Carotin ist ein Pflanzenfarbstoff und kann von unserem Körper in das eigentliche Vitamin A umgewandelt werden. Reines Vitamin A ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten, wie z.B. in der Leber und anderen Innereien.
Das ß-Carotin hingegen ist in Salaten, Karotten, verschiedenen Kohlsorten sowie Spinat enthalten.
Vitamin A ist sehr wichtig für die Sehkraft des Auges, es unterstützt und stärkt das Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle in der Regulierung des Zellwachstums.

Vitamin D:

Vitamin D kann bei ausreichender Einwirkung von Sonnenlicht auf unsere Haut auch vom Körper selbst gebildet werden. Deshalb ist es wichtig, sich täglich an der frischen Luft zu bewegen und natürlich auch ein wenig ” Haut zu zeigen “. Im Sommer ist es nicht schwer, im Winter allerdings, wenn die Sonne nur wenig scheint, sollte zusätzlich auf eine ausreichende Vitamin D- Zufuhr mittels Lebensmittel oder in Form von Tabletten geachtet werden.
Vitamin D ist in vielen Fischsorten, wie z.B. in Makrelen, Lachs oder auch im Thunfisch. Wer Fischprodukte weniger mag, kann auch zum Eigelb oder zu Leberprodukten greifen.
Das Sonnenvitamin spielt eine große Rolle bei der Aufnahme von Calcium in den Knochen ( regelt den Phosphat-sowie den Calciumhaushalt ) und schützt somit direkt vor der Osteoporose.

Vitamin E:

Vitamin E ist in diversen Nüssen sowie Mandeln enthalten. Aber auch pflanzliche Öle sind reich an Vitamin E.
Das Antioxidans kann die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren im Körper verhindern und schützt vor freien Radikalen. Die Zellmembranen werden weniger stark angegriffen.

Mehr über Vitamine und wie Sie Ihren Körper mit Obst und Gemüse besser fit halten können, erfahren Sie in dem Buch:
Topfit mit Vitaminen: Die Vitamin-Revolution

  • Share/Bookmark

Der Oberschenkelhalsbruch

Ein Schenkelhalsbruch tritt typischerweise bei Frauen jenseits der 65 auf – aber auch die Männer bleiben von den unangenehmen Frakturen nicht unbedingt verschont.
Was genau ein Schenkelhalsbruch ist, wie er unterschieden wird und wie die Behandlungsmöglichkeiten sind, werden Sie hier näher erfahren.

Bei einer Schenkelhalsfraktur handelt es sich um einen Bruch des Halses im Bereich des Oberschenkelknochens – meist sind Frauen infolge einer Osteoporose betroffen, aber auch Männer bleiben leider nicht von den teilweise schmerzhaften Brüchen verschont.

Da der Oberschenkelhals der stabilste Knochen im menschlichen Körper ist, stellt sich zuerst die Frage: Wie kann ein solch robuster Knochen eigentlich brechen?

Das kann verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel bei Frauen die gefürchtete Osteoporose ( kommt auch bei Männern vor ), verschiedene Tumore der Knochen oder auch Stürze oder Unfälle, bei denen der Knochen einer solch starken Belastung ausgesetzt ist, dass er bricht.

Bei den Brüchen unterscheidet man zwischen dem lateralen und dem medialen Bruch.

Bei dem lateralen Bruch, der übrigens sehr selten vorkommt, befindet sich der eigentliche Bruch im äußeren Teil des Schenkelhalses und somit auch außerhalb der Gelenkkapsel.
Diese Art der Fraktur entsteht häufig durch Unfälle oder Stürze, gerade auch bei jüngeren Menschen. Der allgemeine Blutverlust kann hierbei relativ groß sein.

Der mediale Bruch hingegen befindet sich hingegen fast immer mittig des Schenkelhalses und somit auch in der Gelenkkapsel.

Die Schenkelhalsfraktur wird allerdings nicht nur nach dem Ort des Bruchs, sondern auch nach der Schmerzintensität und Belastbarkeit unterschieden – > stabile oder instabile Form der Fraktur.

Die stabile Fraktur weist meist keine durch den Bruch verursachte Fehlstellung des Beines auf und somit sind die Schmerzen relativ gering. Das Bein ist außerdem belastbar, d. h. man kann auftreten und teilweise sogar laufen.
Bei dieser Form der Fraktur wird nur sehr selten operiert.

Bei der instabilen Fraktur hingegen sind die Schmerzen meist recht stark, da sich die gebrochenen Stellen weiter verschieben können. Das hat zur Folge, dass das Bein kaum oder gar nicht belastet werden kann. Eine Operation ist hier fast immer angezeigt.

Ein Schenkelhalsbruch ist so gut wie immer an eine lange Heilungszeit geknüpft – doch wie kann man den stabilsten Knochen des Menschen schnell wieder zur eigenständigen Heilung anregen?
Bei einer Fraktur des Schenkelhalses wird – je nach Operationsverlauf – schnellstmöglich mit der Krankengymnastik angefangen, damit sich unter anderem die Muskulatur nicht verringert. Denn ein guter Muskel stärkt und hält den Knochen – wer also lange Zeit im Bett liegt, verringert die Masse der Muskulatur und erhöht außerdem die Gefahr von Thrombosen.

Der Buchtipp zum Thema Osteoporose:
Kursbuch Osteoporose: Rechtzeitig vorbeugen, erkennen und behandeln: Mit Bewegung und Ernährung die Knochen stärken

  • Share/Bookmark

Was ist eigentlich…

…der PSA-Wert?

Unter dem PSA-Wert versteht man ein Protein, welches bei einem Karzinom der Prostata oft deutlich erhöht ist – allerdings kann es auch bei älteren Herren ohne jede Krankheit erhöht sein, denn im Alter steigt der Proteinwert typischerweise an.
Auch bei der benignen Prostata-Hyperplasie kann der Wert erhöht sein.

Testet der Arzt den Wert und ist dieser erhöht, heißt es also nicht gleich automatisch : Diagnose Krebs! Ein erhöhter PSA-Wert kann unterschiedliche Ursachen haben!

Auch Männer mit schwarz-afrikanischer Abstammung haben oft einen erhöhten PSA-Wert ohne jegliche Erkrankung!

  • Share/Bookmark

Veratrum album hilft bei Brechdurchfall

Was ist Veratrum album ?
Veratrum album ist auch unter dem Begriff ” Weißer Germer ” bekannt.

Bei welchen Beschwerden hilft das Mittel?
Veratrum album hilft vor allem bei akutem Brechdurchfall mit stärkeren Bauchschmerzen sowie Bauchkrämpfen.

Welche Potenz wird für Veratrum album empfohlen?
D6

Wo bekomme ich das homöopathische Mittel?
In allen Apotheken

Wie sieht es mit der Einnahme aus?
Bei akuten Beschwerden sollten maximal 12 x täglich 3 Globuli genommen werden ( unter/auf die Zunge legen und im Mund zergehen lassen ).

Bei starken Beschwerden suchen Sie bitte Ihren Arzt auf! Leiden Kleinkinder / Kinder unter Brechdurchfall, so ist sofort ein Arzt aufzusuchen!

  • Share/Bookmark

Rosacea – eine behandelbare Krankheit?

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff ” Rosacea “?

Bei der Erkrankung ” Rosacea ” entzünden sich die verschiedenen Blutgefäße in der oberen Schicht der Haut. Allerdings bleibt es meist nicht dabei, sondern Talgdrüsen und auch das Bindegewebe können in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die Entzündung beginnt oft mit der typisch großflächigen Rötung der Wangen, sie kann sich weiter bis auf die Stirn oder auch die Nase ausbreiten. Meist sieht man die kleinsten Blutgefäße in der Haut sehr gut – in diesem frühen Stadium wird die Rosacea auch als Rosaceadiathese bezeichnet.

Breitet sich die Rötung weiter aus, so spricht man im weiteren Verlauf von der Couperose oder auch der Rosacea erythematosa .

Wird die Entzündung der Äderchen nicht behandelt, so entstehen bei vielen Erkrankten kleine Eiterpickel oder auch Papeln – dann befinden sich die Betroffenen meist schon im 2. Stadium, welches auch als Rosacea papulopustulosa bezeichnet wird.

Das 3. und letzte Stadium wird  glandulär-hyperplastische Rosacea genannt. In dieser Phase entstehen die deutlich sichtbaren Knoten. Auch wirkt die Haut durch Wassereinlagerungen geschwollen und die Poren vergrößern sich deutlich.

Bei den männlichen Erkrankten sieht man häufig eine ” Knollennase “, die man oft fälschlicherweise als ” Säufernase ” interpretiert – diese Wucherung wird als Rhinophym bezeichnet.

Als Ursachen kommen unter anderem Entzündungen sowie feinste Störungen der Durchblutung in der Haut infrage. Aber auch Fehlfunktionen bestimmter Enzyme sowie eine starke Überreaktion des Immunsystems werden für die Rosacea bisher verantwortlich gemacht.
Eine gute Nachricht an alle Erkrankten: Die Rosacea ist nicht ansteckend!

Wer zur Rosacea neigt, sollte mögliche Verstärker der Krankheit vermeiden:

  • Stress
  • Alkohol, Hitze, Sport, scharfe Gewürze, intensives Sonnenbaden ( alles, was zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen kann )

Eine wirksame Hilfe finden Sie in dieser Creme ( inklusive Pads ).  Wenden Sie die Kur für mindestens 2 Wochen an und Sie werden feststellen, dass sich kleinste Äderchen zusammenziehen und leichte Rötungen weniger sichtbar werden.
In dem Buch Rosazea – ein Ratgeber finden Sie wertvolle Tipps im Umgang mit der Erkrankung !

  • Share/Bookmark

Sarkoidose – eine entzündliche Erkrankung

Wissenswertes zur Erkrankung Sarkoidose:

Die Erkrankung Sarkoidose ist auch unter dem Begriff ” Morbus Boeck ” bekannt und bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Körpers.
Die Krankheit kommt relativ selten vor und betrifft dabei meist folgende Organe:

  • die Lunge
  • die Lymphknoten
  • die Augen
  • die Haut
  • das Knochengewebe sowie die Gelenke
  • die Leber
  • das Herz
  • sowie das Nervensystem

Frauen sind von der Sarkoidose häufiger betroffen als Männer, wobei die Krankheit in der Regel zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auftritt.

Es gibt die akute sowie die chronische Form, wobei die chronische die schlechteren Heilungschancen hat.  Die akute Form hingegen heilt oft ohne jegliche Behandlung aus.

Die Ursachen der Entzündung sind noch nicht abschließend geklärt, allerdings stehen folgende Auslöser in Verdacht:

  • Umweltgifte
  • Bakterien und Viren
  • Pilze ( Schimmelpilze )
  • aber auch an einen Gendefekt muss eventuell gedacht werden

Die Symptome sind wie bei vielen Entzündungsprozessen im Körper gleich:

  • allgemeine Gliederschmerzen mit teilweise hohem Fieber und Mattigkeit
  • Schwellungen der Lymphknoten sowie
  • Entzündungen der Gelenke
  • allerdings kann es auch vorkommen, dass so gut wie keine Beschwerden vorliegen

Festgestellt werden kann die Erkrankung Sarkoidose mittels Röntgenuntersuchungen ( meist der Lunge ), Gewebeentnahmen oder aber auch durch Blutuntersuchungen, bei denen häufig eine Erhöhung der Blutsenkung sowie Erhöhungen der ACE  Werte ( Angiotensin Converting Enzyme ) vorhanden sind.

Die Behandlung erfolgt – wenn nötig – über entzündungshemmende Schmerzmittel, bei stärkeren Beschwerden über Medikamente, die Cortison enthalten.
Bei sehr starken Beschwerden ( meist bei der chronischen Verlaufsform ) werden auch Immunsuppressiva gegeben.

  • Share/Bookmark
Weissdorn zur Stärkung des Herzens