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Gesundheitsfragen? Hier bekommen Sie die Antworten!

Die Nieren – ein Wunderwerk der Natur

Jeder Mensch hat normalerweise von Geburt an zwei Nieren, sie befinden sich jeweils auf der rechten und linken Seite oberhalb der Taille, haben ein leicht bohnenförmiges Aussehen und wiegen zwischen 130 und 160 Gramm. Für unser Leben sind die Nieren ein elementares Organ – ohne sie könnten wir nicht überleben. Deshalb ist es besonders wichtig, sie zu schützen und gut auf sie Acht zu geben. Wie sie das tun können und welche Aufgaben unsere Nieren im Körper zu bewältigen haben, lesen sie hier.

Ohne unsere Nieren wären wir nicht lebensfähig, denn sie erfüllen viele lebenswichtigen Aufgaben – von denen wir aber, solange die Nieren gesund sind und gut arbeiten – gar nichts mitbekommen. Erst wenn sie ihre zahlreichen Aufgaben nicht mehr oder nur noch zum Teil erfüllen können, wird uns ihre extreme Wichtigkeit erst bewusst.

Unsere Nieren sind verantwortlich für die Regulation des Blutdrucks: Dies geschieht, indem die Nieren das Hormon Renin produzieren. Mit diesem Hormon und dem gesamten Renin-Agiotensin-System sorgen sie für einen ungefähr gleichbleibenden und stabilen Blutdruck. Ohne dieses ausgeklügelte System würden wir permanent unter teilweise recht heftigen Blutdruckschwankungen leiden.
Aber unsere Nieren, die in der Regel eine Länge zwischen 9 und 12 cm Länge aufweisen, haben auch noch andere Aufgaben: Sie scheiden vor allem unsere Stoffwechselprodukte aus und sind für einen konstanten Elektrolythaushalt verantwortlich. Auch der körpereigene Wasserhaushalt ist von den Nieren abhängig. Außerdem bauen sie spezielle Proteine, die Plasmaproteine sowie bestimmte Hormone ab.
Ebenso wird unser Säure-Base-Gleichgewicht von den Nieren bestimmt.
Der Buchtipp zum Thema Nierenerkrankungen: Der große Ratgeber für Nierenkranke

Schon gewusst?  Jeden Tag werden ungefähre 170 Liter Primärharn von den Nieren aus unserem Blut gefiltert – daraus entstehen aber letztendlich nur 1,5 – 2 Liter Urin!

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Kreatinin – schon mal gehört?

Kreatinin entsteht beim Abbau von Kreatin. Dieses ist an der gesamten Muskelarbeit beteiligt. Zieht sich ein Muskel zusammen, so spielt Kreatin dabei ein tragende Rolle. Vom Kreatintin werden fast 95 Prozent über die Niere ausgeschieden, so dass man mittels diesen ” Stoffes  ” sehr gut die Leistung der Nieren beurteilen kann. Doch nicht jeder hat gleichviel Kreatinin
/ Kreatinin im Körper – je nach Muskelmasse hat man entweder mehr oder weniger. Männer haben meist höhere Werte als Frauen.

Der Kreatininwert im Blut gibt Auskunft darüber, wie viel Kreatinin die Niere filtern kann – diesen Prozess nennt man auch glomeruläre Filtration. Bestimmte Nahrungsmittel wie Fleisch sowie verschiedene Arzneimittel, wie zum Beispiel ACE-Hemmer oder auch Salicylate oder Steroide können das Ergebnis allerdings verfälschen. Aus einer speziellen Berechnung von Urin-Kreatininwerten sowie der Kreatininwerte des Blutes kann man also bestimmen, wie gut die Nieren arbeiten.

Die ungefähre Werte des Kreatininspiegels sollten bei Frauen zwischen 0,55 – 0,92 mg/dl und bei Männern bei 0,65 – 1,05 mg/dl liegen.

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Leiden Sie unter nervösen Unruhezuständen?

Wir alle kennen doch das Problem: Der Tag an der Arbeit war hektisch, die Kinder sind krank und der Mann bangt um seinen Job….

Stress und Hektik gehören inzwischen zu unserem Alltag. kaum einer kann der täglichen Hetze entkommen. Und die wenigsten Menschen stecken den stressigen Alltag einfach so weg, viele können den Tag nicht einfach hinter sich lassen, sondern nehmen die Probleme und Sorgen mit ins Bett. Das führt in den meisten Fällen zu Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, Grübeleien in der Nacht und innerer Unruhe.
Ist der Zeitraum klar begrenzt, in dem man viel um die Ohren hat und folgt nach dieser stressigen Phase eine Zeit der Erholung, so können sich Körper und Geist wieder erholen und neue Kräfte und Energien tanken.

Dauert die Stressphase jedoch über einen längeren Zeitraum an und ist keine Entspannungsphase in Sicht, so können sich Körper und Geist nur schlecht erholen und ein Gefühl des Ausgebranntseins kann sich einstellen. Man hat das Gefühl, unter Strom zu stehen und kann kaum oder gar nicht mehr entspannen. Jede ” Fliege an der Wand ” regt einen auf, der Schlaf ist unruhig und kurz, die Konzentration ist schlecht und man neigt zur Vergesslichkeit. Eine bleierne Müdigkeit legt sich über den Tag, Blutdruck und Puls können erhöht sein und es können sogar depressive Verstimmungen auftreten.
Man möchte am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen und schlafen, doch gibt sich die Möglichkeit dies zu tun, liegt man doch wieder nur wach im Bett und findet kaum den erwünschten Schlaf.

Fast immer sind diese Zustände ganz einfach auf ein Zuviel an negativem Stress zurückzuführen. Fehlen die Erholungsphasen und kann sich der Körper nach einer Anspannung nicht mehr richtig entspannen, so führt dies meist zu den nervösen Unruhezuständen. Sind die Betroffenen erst einmal in dem Teufelskreis von Anspannung, Nervosität und Schlafstörungen gefangen, so muss oft ein Arzt aufgesucht werden.
Wenn Sie zum Beispiel unter Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen leiden und keinen wirklichen Grund dafür finden, so können sie unter Umständen unter nervösen Unruhezuständen leiden. Auch  Verspannungen im Nackenbereich oder eine verminderte Leistung des Immunsystems, die sich zum Beispiel in häufigen Erkältungen zeigen kann, sind typische Anzeichen für zu viel Stress.

Wenn sie das Gefühl haben, sich in diesen Beschreibungen wiederzufinden, sollten sie noch folgende Faktoren überprüfen, denn diese sind typische Auslöser für die nervöse Unruhe:
- Angstgefühle
- hoher Leistungsdruck
- Probleme in der Familie / Beziehungsstress
- Geldsorgen
- Sterbefall in der Familie / Freundeskreis
- allgemeine Überforderung im Alltag
- Hang zum Perfektionismus

In einigen sehr wenigen Fällen kann die nervöse Unruhe allerdings auch durch körperliche Erkrankungen wie zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse oder andere psychiatrische Krankheiten ausgelöst werden.
Sprechen sie auf jedem Fall mit ihrem Arzt wenn sie das Gefühl haben, unter einer großen seelischen Anspannung zu stehen!

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Die Passionsblume

Die Passionsblume, auch Passiflora incarnata genannt, ist ein immergrünes Schlinggewächs, verschiedene Inhaltsstoffe dieser Pflanze werden vor allem bei nervös bedingten Unruhezuständen angewandt. Aber auch bei Angststörungen kann die Passionsblume gut helfen, ebenso wie bei stressbedingten Magenbeschwerden und bei Prüfungsstress wirkt es ausgleichend und beruhigend.

Tipp: Passionsblume wirkt nicht nur beruhigend, sondern sieht auch noch toll aus!

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Der Aufbau der menschlichen Haut

Unsere Haut ist ein sehr sensibles Organ und eine Erkrankung oder ein Makel – und sei es nur ein Pickel – lässt uns schnell unwohl in ihr fühlen.
Die Haut zeigt, ob wir gesund oder ungesund leben,ob wir viel schlafen oder doch eher nachtaktive Partygänger sind.
Zigarettenkonsum und ein Couch-Potato-Dasein lassen sie fahl und grau aussehen, ein Winterspaziergang an der frischen, kalten Luft hingegen beschert uns rote Bäckchen.
Auch Narben oder Tattoos sind meist unvergängliche Erinnerungen, die uns an Schönes oder Schreckliches denken lassen.
Die Haut ist und bleibt ein Sensibelchen und sie ist unser aller Erscheinungsbild, sozusagen der allererste Eindruck, den wir bei unseren Mitmenschen hinterlassen.
Und genau aus diesem Grund sollte unsere Haut stets gepflegt und vor allem natürlich gesund aussehen! Denn nur eine gesunde Haut kann uns vor den unterschiedlichsten Umwelteinflüssen genügend Schutz bieten.

Im medizinischen Sprachgebrauch wird die Haut oft auch als ” Cutis / Kutis ” oder auch als ” Derma ” bezeichnet. Unterteilt wird sie in drei Schichten, die wiederum in verschiedene Abschnitte gegliedert werden. Die unterschiedlichen Hautschichten haben alle andere Funktionen .
Eine gesunde Haut ist für jeden Organismus lebenswichtig, das zeigt uns schon folgendes Beispiel: Ist die Haut zu 15 – 30 Prozent verbrannt, so kann dies schon tödlich sein. Und gerade weil unsere Haut so wichtig für uns ist, sollten wir eine gesunde und vernünftige Einstellung gegenüber Sonneneinstrahlung ( UV-A, UV-B ) haben. Nicht umsonst ist der Besuch eines Solariums erst ab 18 Jahren erlaubt.

Wissenswertes über die Haut:

Die Haut wiegt – je nach Geschlecht, Größe, Gewicht und Statur – und ohne das Fettgewebe zwischen 2 und 5 kg. Die Dicke der Hautschicht liegt im Durchschnitt zwischen 1 – 2 mm, an hornhautreichen Stellen kann sie allerdings um einiges dicker werden. Pro Kubikzentimeter Haut sind ungefähr 100 Schweißdrüsen und 30 – 40  Talgdrüsen zu finden.Im Durchschnitt sind dort ebenfalls 5,5 – 6 Millionen Zellen und fast 4 Meter reinste Nervenfasern zu finden. Natürlich sind auch jede Menge Blutgefäße vorhanden….

Der Aufbau der einzelnen Schichten:

Unsere Haut unterteilt sich in drei Schichten, nämlich in die Epidermis / Oberhaut, in die Dermis oder auch das Corium genannt / Lederhaut sowie in die Subcutis / die Unterhaut.
Als Cutis wird die Kombination aus Lederhaut und Oberhaut bezeichnet.

Die Oberhaut / Epidermis:
Sie stellt die eigentliche Grenze zwischen dem ” ich ” und der Umwelt dar und schützt uns vor diversen Umwelteinflüssen. Sie besteht hauptsächlich aus abgestorbenen Hautzellen, die zum größten teil verhornt sind. In der Regel beträgt die Dicke der Epidermis ca. 0,02 – 0,06 mm.
Die Oberhaut wird nochmals untergliedert in folgende Schichten:
- Stratum corneum / Hornschicht
- Stratum lucidum / Glanzschicht
- Stratum granulosum / Körnerzellenschicht
- Stratum spinosum / Stachelzellschicht
- Stratum basale / Basalschicht

Die Lederhaut / Dermis:
In der Lederhaut befinden sich viele kleine Blutgefäße, die die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Hier entspringen ebenfalls die Schweißdrüsen sowie die Talgdrüsen. Die Dermis besteht hauptsächlich aus Fasern des Bindegewebes.
Die Lederhaut wird zusätzlich in die Netzschicht / Stratum reticulare und in die Papillenschicht / Stratum papillare unterteilt.

Die Unterhaut / Subcutis:
Hier befinden sich weitere, meist größere Blutgefäße, Nerven und Bindegewebe. Und ( leider ) auch das Fett.

Viele nützliche Tipps bei Beschwerden von A wie Akne bis Z wie Zyste finden sie in diesem Buch.

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Was ist eigentlich…

… die spezifische Immunabwehr?
Unter der spezifischen Immunabwehr, die auch unter dem Begriff ” adaptive Immunabwehr ” bekannt ist, versteht man die Immunabwehr, die im Laufe eines Lebens selber vom Körper erworben wird.
Sie ist also nicht wie das unspezifische Immunsystem angeboren, sondern wird durch den Kontakt mit diversen pathogenen Keimen erworben. Neuen, unbekannten Erregern kann sich diese Art von Immunsystem besonders gut anpassen und so besser auf fremde Erreger reagieren und somit bekämpfen.
Die spezifische Immunabwehr geht gegen bestimmte Proteine eines meist pathogenen Eindringlings vor. Typische Helfer sind verschiedenartige Plasmazellen sowie B-und T-Lymphozyten.
Wichtig zu wissen: Die spezifische Immunabwehr funktioniert meist erst beim zweiten Kontakt mit einem Erreger, da sich erst eine Art ” Gedächtnis ” ausbilden muss, um den Erreger bekämpfen zu können. Die Antikörper einer durchgemachten Infektion verbleiben im Körper und damit kann das Immunsystem beim nächsten Kontakt mit diesem Erreger gleich reagieren!

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Informationen zum Thema Gebärmutterhalskrebs

Eine halbjährliche Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt sollte für jede Frau zum Standardprogramm der allgemeinen Arztbesuche gehören.Doch viele Frauen nutzen die Chance zur Vorsorge nur selten – dabei sind sie wichtig im Kampf gegen den Krebs!

Gebärmutterhalskrebs ist eine der bösartigen Krebsarten, die Frauen jeden Alters befallen kann. Doch meist dauert es viele Jahre bis hin zu Jahrzehnten, bis sich der Krebs manifestiert.
Doch wie genau entsteht Gebärmutterhalskrebs eigentlich und wie kann man sich schützen?
HPV ( Humane Papillomaviren ) werden durch ungeschützte Sexualkontakte übertragen und fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens einmal mit dem Virus. Generell ist die Gefahr einer späteren Entstehung von Krebs gering und doch erkranken jedes Jahr über 5.000 Frauen an dieser Art von Krebs. Er wird in den allermeisten Fällen von dem HP-Virus ausgelöst.
Doch eine Krebserkrankung entsteht nur in den wenigstens Fällen, denn normalerweise bekämpft das Immunsystem die Humanen Papillomaviren. Bei einigen Frauen nisten sich die Viren allerdings so fest in die Zellen der Gebärmutter ein, dass sie dort über viele Jahre hinweg verbleiben können und so noch Jahrzehnte später einen Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Vom HPV-Typ wurden bisher über 140 verschiedene Typen entdeckt, wobei die gefährlichsten die Typen 16 und 18 sind.
Diese sind in den meisten Fällen dann auch für den Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Bei einigen Frauen lösen allerdings andere HPV-Typen den Gebärmutterhalskrebs aus. Und eine Impfung gegen alle HPV-Typen gibt es leider ( noch ) nicht.

Eine jährliche Vorsorgeuntersuchung ist deshalb unumgänglich für die verantwortungsbewusste Frau. Meist wird dann beim Frauenarzt ein Abstrich von Zellen des Gebärmutterhalses gemacht, diese werden angefärbt und unter dem Mikroskop angesehen und ausgewertet.  Doch nur dieser Test ( Pap-Test ) ist für eine genaue Diagnose nicht ganz ausreichend. Zusätzlich zum Pap-Test wird noch der HPV-Test empfohlen. Jede Frau sollte sich deshalb genau von ihrem Arzt beraten lassen und mit ihrer Krankenkasse sprechen, ob die Tests bezahlt werden!

Mit dem Buch Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs: Pro und Contra HPV-Impfung können sie sich ihre eigene Meinung zum Thema Gebärmutterhalskrebs und Impfungen bilden!

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Erkältung auf dem Vormarsch

Wer im Herbst von Erkältungen verschont geblieben ist, den erwischt es meist spätestens zur Winterzeit.
Interessante Neuigkeiten und altes Wissen rund um das Thema Erkältung und wie sie das unangenehme Leiden verhindern können, erfahren sie hier!

Die Häufigkeit einer Erkältungserkrankung ist natürlich individuell bei jedem Einzelnen unterschiedlich stark ausgeprägt. Klar ist:  Je aktiver und fitter das körpereigene Immunsystem ist, desto seltener schlägt die Erkältung zu.
Im Durchschnitt erleidet ein Erwachsener in Deutschland ungefähr 5 Erkältungsepisoden pro Jahr. Erwischt es einen jedoch weit häufiger, so sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert und natürlich eine Stärkung des Immunsystems angestrebt werden.
Bei Kleinkindern und Kindern, die öffentliche Einrichtungen besuchen, sind allerdings bis zu 12 Erkältungen pro Jahr normal. Der Grund liegt darin, dass das kindliche Immunsystem noch längst nicht ausgereift ist und noch sehr viel ” lernen ” muss. Jeder neue Erreger ist eine große Herausforderung für das Immunsystem.
Wie kürzlich in der Presse berichtet wurde, sind Kleinkinder, die in öffentlichen Einrichtungen wie Kinderhort oder Kindergrippe untergebracht sind, viel häufiger krank als Kinder, die sich eher zu Hause aufhalten und weniger Umgang mit Gleichaltrigen haben.
Die gute Nachricht daran ist: Je häufiger ein Kind in der Kindheit krank ist, desto seltener erwischt es ihn als Erwachsener.
Das Immunsystem hat also seine Lektion gelernt!

Eine normale Erkältung dauert im Schnitt 10 Tage und sie ist weder besonders gefährlich noch muss man strikte Bettruhe einhalten. Trotzdem fühlen sich die meisten Erkrankten sehr unwohl, erschöpft und ausgelaugt.
Beachten sollte man eventuell nachfolgende Krankheiten, die aus einer schlecht auskurierten Erkältung resultieren. Hier sind unter anderem eine chronische Sinusitis ( Nebenhöhlenentzündung ) als Folge eines schlecht behandelten Schnupfens und permanent verstopfter Nase zu nennen. Auch eine Lungenentzündung kommt heutzutage wieder häufiger vor, als erwartet! Deshalb sollte ein Husten immer behandelt werden!
Sport sollte in einer Erkältungsphase am besten gar nicht oder nur in sehr leichtem Tempo betrieben werden – eine starke körperliche Belastung kann unter Umständen den Herzmuskel schädigen.

Eine Erkältungskrankheit äußert sich in Symptomen wie ein allgemeines Krankheitsgefühl, körperliche Schwäche, Frösteln und Frieren, aber auch als fiebrige Zustände. Auch andauerndes Niesen und eine laufende Nase kennt wohl jeder. Halsschmerzen und Beschwerden beim Schlucken und ein ordentliches Kratzen im Hals sind ebenso typisch für eine ” Standarderkältung ” wie eine leicht erhöhte Körpertemperatur.

Wie wird man nun eine Erkältung schnellstmöglich wieder los?
Die einen neigen dazu, sich mit allen möglichen Medikamenten einzudecken, was, wenn man ” keine Zeit für eine Erkältung hat “, sicher in der heutigen Zeit auch zu verstehen ist. In Ihrer Apotheke finden sie gute Medikamente, die die Symptome lindern und so ihren Alltag stark erleichtern können.
Neben schmerzlindernden und fiebersenkenden Tabletten und Nasensprays sind aber auch noch andere Dinge für eine rasche Genesung sehr wichtig.
Hierzu gehören eine gesunde Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, vielen Vitaminen, eine große Flüssigkeitsaufnahme  – vorteilhaft ist hier der Genuss von warmen Tee.
Besonders bewährt haben sich Pflanzen / Kräuter wie Efeu, Thymian, Holunder, Spitzwegerich, Kamille und Salbei. Auch Anis, Lindenblüten und Pfefferminze bringen Linderung.

Von großer Bedeutung ist natürlich auch die eigentliche Vermeidung von einer Erkältung. Denn wer erst gar nicht krank wird, der braucht auch nicht wieder gesund zu werden ( denn er ist es ja schon ).
Wenn große Erkältungswellen über das Land ziehen, dann meiden sie – sofern möglich – größere Menschenansammlungen. Waschen Sie sich regelmäßig und häufig die Hände ( natürlich mit Seife ). Wenn sie Niesen müssen, dann tun sie es bitte in die Ellenbeuge und nicht in die Hand!
Achten sie auf ausreichenden Schlaf ( mindestens 8 Stunden pro Nacht ) und wenig Stress sowie eine allgemein gesunde Lebensweise – dazu gehört ein rauchfreies Leben und ein geringer Genuss von alkoholischen Getränken.

Stimulieren sie ihr Immunsystem mit ausgedehnten Winterspaziergängen, Sauna oder kalt-warmen Fußbädern.

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Achtung: Magen-und Darmbeschwerden durch Zinn

Magenempfindliche Personen können durch metallisches Zinn Beschwerden im Magen-Darmbereich bekommen.
Das Zinn kann durch oft nur teilbeschichtete Konservendosen in die Lebensmittel übertreten und so durch den Menschen aufgenommen werden.
Tipp: Ist die Dose einmal geöffnet, so sollten eventuelle Lebensmittelreste aus der Dose entfernt und z.B. in eine Glas – oder Porzellanschüssel gegeben werden.

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Wenn ein Gewitter im Kopf tobt…

Kopfschmerzen sind ein gemeines Übel: Man sieht sie den Betroffen zwar nicht an, aber die Geplagten leiden meist sehr stark unter den pochenden Schmerzen im Kopf…

Die meisten Migränepatienten wissen ungefähr, was der Auslöser für die Kopfschmerzattacken sein kann. Bei manchen ist es Stress, zu wenig Schlaf oder zu viel Alkohol.
Aber auch ein Wetterumschwung oder hormonelle Schwankungen können einen Migräneanfall auslösen.
Doch was genau geschieht bei einem akuten Migräneanfall?

Bei einem akuten Migräneanfall sind fast immer die Gefäße der Hirnhaut erweitert und es kommt zu vielen kleinen Entzündungsherden in den Hirnhautgefäßen. Durch die Entzündungen erhöht sich die Schmerzempfindlichkeit und dies macht den Kopfschmerz so qualvoll.

Der Schmerz fängt oft aus heiterem Himmel an und steigert sich schnell, wobei er meist pochend und pulsierend zu bemerken ist.
Auch tritt er häufig nur auf einer Seite des Schädels auf, meist noch in Kombination mit Übelkeit und Erbrechen sowie Lichtempfindlichkeit. Bei vielen kommt zusätzlich noch eine Geruchs-und Lärmempfindlichkeit hinzu.
Mirgänepatienten wissen, dass sich der Schmerz durch körperliche Bewegung nur noch weiter verstärkt. Absolute Bettruhe in einem dunklen und kühlen Raum sind hier absolut zu empfehlen!
Die meisten Geplagten wollen sich sowieso nur noch verkriechen und schlafen.
Eine Migräneattacke kann von ein paar Stunden bis hin zu 4 Tagen andauern!

Etwa die Hälfte aller Migränepatienten bemerken einen Anfall durch die sogenannten ” Vorboten ” / Prodomalphase: Viele sind aufgedreht, so als hätten sie zu viel Kaffee getrunken, manche leiden unter Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit. Andere wiederum haben Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel.

Aber nicht nur bestimmte Vorboten können einem Migränepatienten das Leben zusätzlich beschweren, es kann bei ca. 12 – 15 Prozent der Erkrankten auch zu einem Migräneanfall mit Aura kommen. Unter dem Begriff Aura versteht man in diesem Zusammenhang die ” Phase vor der eigentlichen Krankheit / Erkrankung “. Hat ein Patient Migräne und kennt sich mit seiner Erkrankung inzwischen schon recht gut aus, so weiß er die Symptome zu erkennen und meist auch richtig einzuschätzen.
Eine Aura kann sich wie folgt äußern: Sehstörungen, Flimmern vor den Augen, Kribbeln in den Extremitäten, Durchblutungsstörungen, aber auch Sprachstörungen bis hin zu halbseitigen Lähmungserscheinungen.
Wie man sieht, sind dies alles Störungen neurologischer Art, die bis zu einer Stunde andauern können und meist kurz vor einem Migräneanfall auftreten.

Ist ein Migränepatient in guter ärztlicher Behandlung, so wird dieser dem Betroffenen meist ein Mittel der Triptane aufschreiben.

In diesem Buch finden sie mehr über Kopfschmerzen, Migräneanfälle und was man dagegen noch tun kann:
Migräne ganzheitlich behandeln

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