Kopfschmerzen sind ein gemeines Übel: Man sieht sie den Betroffen zwar nicht an, aber die Geplagten leiden meist sehr stark unter den pochenden Schmerzen im Kopf…

Die meisten Migränepatienten wissen ungefähr, was der Auslöser für die Kopfschmerzattacken sein kann. Bei manchen ist es Stress, zu wenig Schlaf oder zu viel Alkohol.
Aber auch ein Wetterumschwung oder hormonelle Schwankungen können einen Migräneanfall auslösen.
Doch was genau geschieht bei einem akuten Migräneanfall?

Bei einem akuten Migräneanfall sind fast immer die Gefäße der Hirnhaut erweitert und es kommt zu vielen kleinen Entzündungsherden in den Hirnhautgefäßen. Durch die Entzündungen erhöht sich die Schmerzempfindlichkeit und dies macht den Kopfschmerz so qualvoll.

Der Schmerz fängt oft aus heiterem Himmel an und steigert sich schnell, wobei er meist pochend und pulsierend zu bemerken ist.
Auch tritt er häufig nur auf einer Seite des Schädels auf, meist noch in Kombination mit Übelkeit und Erbrechen sowie Lichtempfindlichkeit. Bei vielen kommt zusätzlich noch eine Geruchs-und Lärmempfindlichkeit hinzu.
Mirgänepatienten wissen, dass sich der Schmerz durch körperliche Bewegung nur noch weiter verstärkt. Absolute Bettruhe in einem dunklen und kühlen Raum sind hier absolut zu empfehlen!
Die meisten Geplagten wollen sich sowieso nur noch verkriechen und schlafen.
Eine Migräneattacke kann von ein paar Stunden bis hin zu 4 Tagen andauern!

Etwa die Hälfte aller Migränepatienten bemerken einen Anfall durch die sogenannten ” Vorboten ” / Prodomalphase: Viele sind aufgedreht, so als hätten sie zu viel Kaffee getrunken, manche leiden unter Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit. Andere wiederum haben Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel.

Aber nicht nur bestimmte Vorboten können einem Migränepatienten das Leben zusätzlich beschweren, es kann bei ca. 12 – 15 Prozent der Erkrankten auch zu einem Migräneanfall mit Aura kommen. Unter dem Begriff Aura versteht man in diesem Zusammenhang die ” Phase vor der eigentlichen Krankheit / Erkrankung “. Hat ein Patient Migräne und kennt sich mit seiner Erkrankung inzwischen schon recht gut aus, so weiß er die Symptome zu erkennen und meist auch richtig einzuschätzen.
Eine Aura kann sich wie folgt äußern: Sehstörungen, Flimmern vor den Augen, Kribbeln in den Extremitäten, Durchblutungsstörungen, aber auch Sprachstörungen bis hin zu halbseitigen Lähmungserscheinungen.
Wie man sieht, sind dies alles Störungen neurologischer Art, die bis zu einer Stunde andauern können und meist kurz vor einem Migräneanfall auftreten.

Ist ein Migränepatient in guter ärztlicher Behandlung, so wird dieser dem Betroffenen meist ein Mittel der Triptane aufschreiben.

In diesem Buch finden sie mehr über Kopfschmerzen, Migräneanfälle und was man dagegen noch tun kann:
Migräne ganzheitlich behandeln

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