Cumarin läuft unter dem Begriff ” sekundärer Pflanzeninhaltsstoff ” und gehört in die Gruppe der Polyphenole.
Cumarin ist zum Beispiel vorhanden in:

  • Erdbeeren
  • Salbei
  • Dill
  • Aprikosen
  • Kamille
  • Pfefferminze
  • und natürlich in Waldmeister
  • sowie Zimt

Nimmt man zuviel Cumarin auf ( mehr als 0,1 mg / kg Körpergewicht ) fallen Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, starke Übelkeit und Erbrechen auf.
Kann die Leber die Cumarinmengen nicht mehr abbauen, so wirkt der Stoff lebertoxisch – allerdings kann sich die Leber wieder erholen.
Stellt man seine Maibowle selbst her, so sollte man darauf achten, dass man nicht mehr als 2 – 3 Pflanzen vom frischen Waldmeisterkraut pro Liter verwendet.
Kauft man seine Maibowle schon fertig, sollte man auf dem Etikett den Cumarinwert nachlesen: Dieser darf nicht höher als 5 mg pro Liter sein!
Bei Zimtgebäck kann allerdings leicht die Höchstverzehrmenge von Cumarin überschritten werden, da in der Lebensmittelindustrie sehr gerne Cassia-Zimt verwendet wird. Dieser ist viel billiger als der Ceylon-Zimt und besitzt leider einen hohen Cumaringehalt.
Vorzuziehen ist deshalb stets der qualitativ hochwertigere Ceylon-Zimt.

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