Wissenswertes zur Erkrankung Sarkoidose:

Die Erkrankung Sarkoidose ist auch unter dem Begriff ” Morbus Boeck ” bekannt und bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Körpers.
Die Krankheit kommt relativ selten vor und betrifft dabei meist folgende Organe:

  • die Lunge
  • die Lymphknoten
  • die Augen
  • die Haut
  • das Knochengewebe sowie die Gelenke
  • die Leber
  • das Herz
  • sowie das Nervensystem

Frauen sind von der Sarkoidose häufiger betroffen als Männer, wobei die Krankheit in der Regel zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auftritt.

Es gibt die akute sowie die chronische Form, wobei die chronische die schlechteren Heilungschancen hat.  Die akute Form hingegen heilt oft ohne jegliche Behandlung aus.

Die Ursachen der Entzündung sind noch nicht abschließend geklärt, allerdings stehen folgende Auslöser in Verdacht:

  • Umweltgifte
  • Bakterien und Viren
  • Pilze ( Schimmelpilze )
  • aber auch an einen Gendefekt muss eventuell gedacht werden

Die Symptome sind wie bei vielen Entzündungsprozessen im Körper gleich:

  • allgemeine Gliederschmerzen mit teilweise hohem Fieber und Mattigkeit
  • Schwellungen der Lymphknoten sowie
  • Entzündungen der Gelenke
  • allerdings kann es auch vorkommen, dass so gut wie keine Beschwerden vorliegen

Festgestellt werden kann die Erkrankung Sarkoidose mittels Röntgenuntersuchungen ( meist der Lunge ), Gewebeentnahmen oder aber auch durch Blutuntersuchungen, bei denen häufig eine Erhöhung der Blutsenkung sowie Erhöhungen der ACE  Werte ( Angiotensin Converting Enzyme ) vorhanden sind.

Die Behandlung erfolgt – wenn nötig – über entzündungshemmende Schmerzmittel, bei stärkeren Beschwerden über Medikamente, die Cortison enthalten.
Bei sehr starken Beschwerden ( meist bei der chronischen Verlaufsform ) werden auch Immunsuppressiva gegeben.

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