Wir alle kennen doch das Problem: Der Tag an der Arbeit war hektisch, die Kinder sind krank und der Mann bangt um seinen Job….

Stress und Hektik gehören inzwischen zu unserem Alltag. kaum einer kann der täglichen Hetze entkommen. Und die wenigsten Menschen stecken den stressigen Alltag einfach so weg, viele können den Tag nicht einfach hinter sich lassen, sondern nehmen die Probleme und Sorgen mit ins Bett. Das führt in den meisten Fällen zu Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, Grübeleien in der Nacht und innerer Unruhe.
Ist der Zeitraum klar begrenzt, in dem man viel um die Ohren hat und folgt nach dieser stressigen Phase eine Zeit der Erholung, so können sich Körper und Geist wieder erholen und neue Kräfte und Energien tanken.

Dauert die Stressphase jedoch über einen längeren Zeitraum an und ist keine Entspannungsphase in Sicht, so können sich Körper und Geist nur schlecht erholen und ein Gefühl des Ausgebranntseins kann sich einstellen. Man hat das Gefühl, unter Strom zu stehen und kann kaum oder gar nicht mehr entspannen. Jede ” Fliege an der Wand ” regt einen auf, der Schlaf ist unruhig und kurz, die Konzentration ist schlecht und man neigt zur Vergesslichkeit. Eine bleierne Müdigkeit legt sich über den Tag, Blutdruck und Puls können erhöht sein und es können sogar depressive Verstimmungen auftreten.
Man möchte am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen und schlafen, doch gibt sich die Möglichkeit dies zu tun, liegt man doch wieder nur wach im Bett und findet kaum den erwünschten Schlaf.

Fast immer sind diese Zustände ganz einfach auf ein Zuviel an negativem Stress zurückzuführen. Fehlen die Erholungsphasen und kann sich der Körper nach einer Anspannung nicht mehr richtig entspannen, so führt dies meist zu den nervösen Unruhezuständen. Sind die Betroffenen erst einmal in dem Teufelskreis von Anspannung, Nervosität und Schlafstörungen gefangen, so muss oft ein Arzt aufgesucht werden.
Wenn Sie zum Beispiel unter Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen leiden und keinen wirklichen Grund dafür finden, so können sie unter Umständen unter nervösen Unruhezuständen leiden. Auch  Verspannungen im Nackenbereich oder eine verminderte Leistung des Immunsystems, die sich zum Beispiel in häufigen Erkältungen zeigen kann, sind typische Anzeichen für zu viel Stress.

Wenn sie das Gefühl haben, sich in diesen Beschreibungen wiederzufinden, sollten sie noch folgende Faktoren überprüfen, denn diese sind typische Auslöser für die nervöse Unruhe:
- Angstgefühle
- hoher Leistungsdruck
- Probleme in der Familie / Beziehungsstress
- Geldsorgen
- Sterbefall in der Familie / Freundeskreis
- allgemeine Überforderung im Alltag
- Hang zum Perfektionismus

In einigen sehr wenigen Fällen kann die nervöse Unruhe allerdings auch durch körperliche Erkrankungen wie zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse oder andere psychiatrische Krankheiten ausgelöst werden.
Sprechen sie auf jedem Fall mit ihrem Arzt wenn sie das Gefühl haben, unter einer großen seelischen Anspannung zu stehen!

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