Eine halbjährliche Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt sollte für jede Frau zum Standardprogramm der allgemeinen Arztbesuche gehören.Doch viele Frauen nutzen die Chance zur Vorsorge nur selten – dabei sind sie wichtig im Kampf gegen den Krebs!

Gebärmutterhalskrebs ist eine der bösartigen Krebsarten, die Frauen jeden Alters befallen kann. Doch meist dauert es viele Jahre bis hin zu Jahrzehnten, bis sich der Krebs manifestiert.
Doch wie genau entsteht Gebärmutterhalskrebs eigentlich und wie kann man sich schützen?
HPV ( Humane Papillomaviren ) werden durch ungeschützte Sexualkontakte übertragen und fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens einmal mit dem Virus. Generell ist die Gefahr einer späteren Entstehung von Krebs gering und doch erkranken jedes Jahr über 5.000 Frauen an dieser Art von Krebs. Er wird in den allermeisten Fällen von dem HP-Virus ausgelöst.
Doch eine Krebserkrankung entsteht nur in den wenigstens Fällen, denn normalerweise bekämpft das Immunsystem die Humanen Papillomaviren. Bei einigen Frauen nisten sich die Viren allerdings so fest in die Zellen der Gebärmutter ein, dass sie dort über viele Jahre hinweg verbleiben können und so noch Jahrzehnte später einen Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Vom HPV-Typ wurden bisher über 140 verschiedene Typen entdeckt, wobei die gefährlichsten die Typen 16 und 18 sind.
Diese sind in den meisten Fällen dann auch für den Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Bei einigen Frauen lösen allerdings andere HPV-Typen den Gebärmutterhalskrebs aus. Und eine Impfung gegen alle HPV-Typen gibt es leider ( noch ) nicht.

Eine jährliche Vorsorgeuntersuchung ist deshalb unumgänglich für die verantwortungsbewusste Frau. Meist wird dann beim Frauenarzt ein Abstrich von Zellen des Gebärmutterhalses gemacht, diese werden angefärbt und unter dem Mikroskop angesehen und ausgewertet.  Doch nur dieser Test ( Pap-Test ) ist für eine genaue Diagnose nicht ganz ausreichend. Zusätzlich zum Pap-Test wird noch der HPV-Test empfohlen. Jede Frau sollte sich deshalb genau von ihrem Arzt beraten lassen und mit ihrer Krankenkasse sprechen, ob die Tests bezahlt werden!

Mit dem Buch Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs: Pro und Contra HPV-Impfung können sie sich ihre eigene Meinung zum Thema Gebärmutterhalskrebs und Impfungen bilden!

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