Babys und Kleinkinder haben am ganzen Körper eine besonders empfindliche Haut, doch der Pobereich ist am häufigsten vom Irritationen betroffen.
Egal wie gut die Hautpflege auch sein mag – irgendwann leidet jedes Kind einmal unter gereizter Haut.

Wie Sie ihrem kleinen Liebling schnell wieder zu einer gesunden und intakten Haut verhelfen können, erfahren Sie hier.

Warum ist die Haut am Po besonders gefährdet?

Unter einer meist relativ dichten Windel ist die Kombination von Körperwärme und der Nässe von Urin oder auch Stuhl besonders problematisch. Auch wenn die Windel regelmäßig gewechselt wird, kann es zu Hautreizungen infolge der Feuchtigkeit kommen. Die Haut weicht auf, Keime und Bakterien können leicht durch die schützende Hautbarriere gelangen und die Haut reizen.
In Urin und Stuhl enthaltene Stoffe können zu Ammoniak umgewandelt werden, was die sanfte Babyhaut zusätzlich belastet.
Zudem meinen es viele Mamas / Papas besonders gut, waschen, cremen und schmieren, was das Zeug hält…

Was hilft – und was nicht

Vermeiden sollten Sie auf jeden Fall das Waschen mit üblicher Seife. Diese ist nicht für empfindliche Haut geeignet, da sie den natürlichen Säureschutzmantel der Haut beeinträchtigt. Normale Seifen sind meist alkalisch, d.h. der pH – Wert liegt über 7. Der gesunde pH-Wert der Haut liegt allerdings ungefähr bei 5 – 5,5. Normale Seifen können also bei häufigem Gebrauch den schützenden Fettfilm der Haut zerstören. Nach einigen Stunden kann der sich allerdings wieder aufbauen – wird Babys Haut allerdings bei jedem Windelwechsel gewaschen, so hat die Haut keine Zeit sich zu regenerieren und die Haut trocknet auf Dauer aus.
Benutzen Sie also zum Reinigen von Babys Windelbereich entweder lauwarmes und klares Wasser oder ein Babyöl. Damit kann der Pobereich auch von hartnäckigen Verunreinigungen sehr  gut gesäubert werden.
Achten Sie auf einen regelmäßigen Wechsel der Windel. Bleibt eine Windel, die voll mit Kot oder Urin ist, länger an der Haut, so können sich Stoffe bilden, die die Haut zusätzlich reizen.
Lassen Sie – sofern möglich – ihr Baby häufig ohne Windel herumkrabbeln (dies ist besonders gut in den Sommermonaten möglich). Denn so kann die Feuchtigkeit erst gar nicht Babys Haut erweichen.
Achten Sie außerdem darauf, dass Sie den Windelbereich zum Abtrocknen nur sanft abtupfen – starkes Trocken rubbeln sollte vermieden werden!
Und ist die Haut doch einmal gereizt, dann verwenden Sie einfach eine Wundschutzcreme
, die allerdings nur dünn auf die entzündeten Stellen aufgetragen werden sollte. Es gilt hier nicht die Regel: Mehr hilft mehr! Denn wird eine Creme zu dick aufgetragen, dann kann die Hautatmung beeinträchtigt werden und es kann wiederum zu einem Wärmestau kommen.

 

 

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